Praxisbericht aus Coaching und Mediation – von Martina Plag

Wie damals in der Coaching-Ausbildung angekündigt: Jeder Coach findet seinen Stil, das was ihn antreibt und seine Klienten. Für mich stehen Strategie und ein beratender Ansatz im Mittelpunkt. Zu mir kommen Menschen, die sich beruflich neu positionieren wollen oder müssen oder eine schwierige Situation klären wollen.

Oft sind meine Klienten, die einen neuen Job suchen, in der zweiten Hälfte des Berufslebens. Dann ist es erfolgsversprechender, Netzwerkkontakte zu nutzen, statt sich über Portale zu bewerben. Dazu braucht es Mut, einen Plan und ein Kurzporträt. Das schaffen wir gemeinsam im Coaching.
Oder es geht darum, sich im bestehenden Job strategisch (besser) zu positionieren. Gerade Frauen haben manchmal Hemmungen (oder vergessen es vor lauter Arbeit einfach), ihre Ziele klar zu benennen und eine Erfolgsstrategie zu verfolgen. Dann kann es im Coaching darum gehen, sich auf einen wichtigen Termin vorzubereiten, das Selbstmarketing zu verbessern oder einfach eine Entscheidung zu treffen. Dabei kann es manchmal ganz überraschende Antworten geben …
Bei all diesen Fragen mag ich die Synergien von Coaching und Beratung. Vor allem aber ist der erste Schritt zum Erfolg ein Coaching zu beginnen. Sich überhaupt Zeit zu nehmen, um Gedanken zu sortieren, das eigentliche Problem sichtbar zu machen und Lösungen zu erarbeiten. Im Alltag haben wir, ob unter der Dusche, auf dem Stepper oder im Gespräch mit Freunden, oft schon gute Ideen, oder können erkennen, was gerade schief läuft. Bevor wir aber weiterdenken können, klingelt das Telefon, wir müssen an die Arbeit oder den Autoschlüssel suchen :-).
Für WBL-Mitglieder gibt es übrigens einen Coaching-Schnuppertarif. Bei drei Stunden für 330,- Euro ist ein erster Schritt meist schon geschafft.
Und Mediation? Wenn wir im Coaching ein Konfliktthema  bearbeiten – zwischen Kollegen, zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, zwischen Geschäftspartnern, zwischen Dienstleister und Kunden – dann ist eine Seite allein da. Das fühlt sich erst einmal entlastend an. Andererseits sind in der Mediation beide Seiten in der Verantwortung, eine tragfähige Lösung zu finden. Als Mediatorin ist es meine Aufgabe, die Konfliktparteien von der Problemschilderung zur Problemlösung zu führen. Beide Seiten schildern ihre Situation, was sie ärgert, was sie wünschen. Am Ende stehen konkrete Verabredungen (und erfahrungsgemäß Erschöpfung und Erleichterung). Aus der Praxis weiß ich, dass sich viele Fälle „in einem Rutsch“, also an einem Tag bearbeiten lassen. Manche Konstellationen, vor allem, wenn es viele Beteiligte gibt, können mehrere Treffen erfordern.

Sie wollen mehr wissen? Dann melden Sie sich gerne bei mir: 040 37 49 94 11 oder Martina.Plag@hr-ub.de